Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.
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Bezirksgruppe Rems-Murr

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „Gewerkschaft muss für zukunftsfähige Lösung auch bei Entgelt und finanzieller Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen“

Südwestmetall: IG Metall darf sich der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht verweigern

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben die IG Metall dazu aufgefordert, sich in den laufenden Tarifverhandlungen der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht zu verweigern. „Ihr Forderungspaket ist nach wie vor insgesamt zu teuer, in Teilen ungerecht und passt nicht zu den enormen Herausforderungen, vor denen unsere Industrie steht“, kritisierte Prochaska, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und Personalvorstand bei STIHL, am Mittwoch in Waiblingen: „Bisher hat sich die Gewerkschaft aber leider nur beim Thema Arbeitszeit ein paar Millimeter bewegt. Für eine zukunftsfähige Lösung, die die Breite unserer Betriebe nicht überfordert, muss sie auch beim Entgelt und bei einer finanziellen Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen.“

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „ Es gilt, jetzt eine zukunftsfähige Lösung zu finden“

Südwestmetall kritisiert angelaufene Warnstreiks als Eskalation zur Unzeit

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben den Beginn der Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie (M+E) als „Eskalation zur Unzeit“ scharf kritisiert. „In Tarifkonflikten gilt für Streiks und auch für Warnstreiks das Ultima-Ratio-Prinzip: Sie dürfen nur zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Verständigungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind“, sagte Prochaska, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall am Montag in Waiblingen: „Davon sind wir aber noch meilenweit entfernt.“

Bezirksgruppenvorsitzender Dr. Michael Prochaska: „Weniger Arbeiten und mehr verdienen – das kann nicht gut gehen“

Südwestmetall: IG Metall Forderung führt zu innerbetrieblichen Ungerechtigkeit

WAIBLINGEN – Geschäftsführer aus Mitgliedsbetrieben der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall sehen die Lohnzuschlagsforderung der IG Metall bei gleichzeitiger Arbeitsreduzierung höchst kritisch. Die Gewerkschaft fordert einen Teilentgeltausgleich auch für Beschäftigte mit Kindern unter 14 Jahren oder mit pflegebedürftigen Angehörigen. Hier sollen die Beschäftigten einen Entgeltausgleich von rund 200 Euro im Monat erhalten, wenn sie ihre Arbeitszeit um mindestens 10 Prozent auf bis zu 28 Stunden reduzieren.  „Das bedeutet“, so Dr. Michael Prochaska, Bezirksgruppenvorsitzender, „dass nur diejenigen Beschäftigten in den Genuss des Zuschusses kommen können, die heute mehr als rund 31 Stunden arbeiten“. Das aber, so der Bezirksgruppenvorsitzende, sei ungerecht gegenüber all denjenigen Beschäftigten, die heute schon 31 Stunden oder weniger arbeiten. „Es kann nicht sein, dass Beschäftigte, die heute bereits wegen der Kinder oder Pflegefällen nur in Teilzeit arbeiten, schlechter gestellt werden als diejenigen, die die IG Metall nunmehr im Fokus hat“. Im Extremfall, so Prochaska weiter, würden zwei Beschäftigte mit exakt derselben Arbeitszeit von 28 Stunden, und denselben Voraussetzungen, das heißt Betreuung von Kindern oder Pflegeaufwand, unterschiedlich entlohnt: „Das ist eine Benachteiligung unserer jetzigen Teilzeitkräfte und wird innerhalb der Belegschaft zu einer erheblichen Unruhe führen“.

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „Forderungspaket kostet eine Menge Geld, das für Zukunftsinvestitionen nicht mehr zur Verfügung stünde“

Südwestmetall: IG Metall muss in den beginnenden Tarifverhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick nehmen

WAIBLINGEN – Der Vorsitzende in der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall hat die IG Metall aufgefordert, bei den am Mittwoch dieser Woche beginnenden Tarifverhandlungen in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) der gemeinsamen Verantwortung der Tarifpartner für gute und sichere Arbeitsplätze im Land gerecht zu werden. „Die Gewerkschaftsforderung nach sechs Prozent Lohnsteigerung sowie einem Recht auf Arbeitszeitverkürzung mit teilweisem Lohnausgleich passt dazu überhaupt nicht, sie ist auch schlicht zu teuer“, sagte Prochaska am Montag in Waiblingen: „Wir appellieren an die IG Metall, in den Verhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick zu nehmen.“

Kempter: „Quote setzt nur bei Symptomen an und vernachlässigt Ursachen für geringen Frauenanteil in Führungspositionen“

Südwestmetall lehnt Forderungen der SPD im Wahlkampf nach gesetzlicher Frauenquote in Unternehmensvorständen ab

WAIBLINGEN – Die Forderung der SPD im laufenden Bundestagswahlkampf nach einer gesetzlich verpflichtenden Frauenquote in Unternehmensvorständen stößt auf entschiedenen Widerstand der Arbeitgeber in der Region Rems-Murr. „Dies würde einen massiven Eingriff in die unternehmerische Freiheit darstellen und dem heimischen Wirtschaftsstandort schaden“, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, am Montag in Waiblingen: „Maßstab für die Besetzung von Vorstandsposten müssen weiterhin Qualifikation und Leistung sein.“ Die übergroße Mehrheit der Unternehmensvorstände bestehe aus ein bis drei Personen. „Die Regulierung solcher Kleinstgremien ist unverhältnismäßig“, kritisierte er.

Südwestmetall: Politik darf sich auf guten Wirtschaftszahlen nicht ausruhen und dabei nötige Weichenstellungen versäumen

Dr. Michael Prochaska: "Nächste Bundesregierung muss wieder mehr Wirtschaft wagen, um Boden für künftiges Wachstum zu bereiten"

WAIBLINGEN – Der Vorsitzende in der Bezirksgruppe Dr. Michael Prochaska des Arbeitgeberverbands Südwestmetall hat davor gewarnt, die derzeit gute Konjunkturlage als selbstverständlich anzusehen und dabei zu versäumen, die nötigen Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. „Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten muss die Politik wieder mehr Wirtschaft wagen, um rechtzeitig den Boden für künftiges Wachstum zu bereiten“, sagte Prochaska am Donnerstag in Waiblingen. „Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in der Region Rems-Murr sind darauf angewiesen, dass der Gesetzgeber für die richtigen Rahmenbedingungen sorgt, damit sie auch künftig international wettbewerbsfähig am heimischen Standort produzieren können.“

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Datum: 20.1.2018

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