Bezirksgruppe Rems-Murr

Metall- und Elektroindustrie startet neue Nachwuchskampagne

WAIBLINGEN – What about ME - Steig ein in die Zukunftsindustrie: Unter dieser Marke startete die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) am 19. Februar ihre neue Image- und Berufsinformationskampagne rund um die berufliche Ausbildung in der M+E-Industrie. Im Mittelpunkt der Kampagne steht das Karriereportal www.zukunftsindustrie.de, das potenzielle Arbeitgeber und Bewerber über eine Firmendatenbank zusammenbringt. Ebenso beantwortet das Portal Fragen zu Geld, Weiterbildung und Karrieremöglichkeiten.

Südwestmetall zum aktuellen Lohngefälle: Es gibt keine Diskriminierung zwischen Männern und Frauen.

WAIBLINGEN – Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen sind nach wie vor groß. Dies zeigt die jüngste Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes. Dies beschäftigt auch die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr. „Man darf sich nicht täuschen lassen: Es gibt keine Diskriminierung zwischen Männern und Frauen bei den Arbeitgebern in unserer Region”, betont der Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr am Dienstag in Waiblingen. Hauptgrund sind die Unterschiede beim Entgelt in den Branchen und Berufen, in denen Männer und Frauen traditionell tätig sind. Die Anzahl der Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen hinkt nach wie vor hinterher. Zudem arbeiten mehr Frauen in Teilzeit.

Südwestmetall-Unternehmensumfrage: Metall- und Elektroindustrie im Rems-Murr-Kreis erneut vor sehr schwierigem Jahr

WAIBLINGEN – Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Rems-Murr-Kreis stehen wieder vor einem sehr schwierigen Jahr. „Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und massiv gestiegener Finanzierungskosten befindet sich die Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser. Das trifft unsere exportorientierte Metall- und Elektroindustrie besonders heftig”, sagte der Vorsitzende der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr, Dr. Michael Prochaska, am Freitag in Waiblingen bei der Vorstellung einer Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen. „Die Auftragseingänge sind stark rückläufig. Die hauptsächlich während der Corona-Zeit aufgebauten Auftragspolster verringern sich nun sukzessive und wirken zunehmend weniger als Puffer.”

Wachsende Arbeits- und Fachkräftelücke zählt zu größten Geschäftsrisiken der M+E-Industrie in der Region Rems-Murr

WAIBLINGEN – Die wachsende Arbeits- und Fachkräftelücke zählt zu den größten Geschäftsrisiken der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region Rems-Murr. „Deshalb ist es so entscheidend, dass das jüngst verabschiedete reformierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz ein Erfolg wird”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, am Montag in Waiblingen. „Dafür brauchen wir vor allem auch eine deutliche Beschleunigung der Abläufe in den Visa-Stellen der deutschen Botschaften und in den Ausländerbehörden.”

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska bei Südwestmetall-Sommerfest: „Wir müssen am heimischen Standort zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren können.”

WAIBLINGEN/WEINSTADT – Die stark exportorientierte Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Rems-Murr-Kreis kann nach Auffassung des Arbeitgeberverbands Südwestmetall im internationalen Wettbewerb nur bestehen, wenn die Unternehmen am heimischen Standort keine signifikanten Nachteile gegenüber der Konkurrenz aus Fernost oder den USA erfahren. „Wir müssen hier zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren können”, sagte der Vorsitzende der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr, Dr. Michael Prochaska, am Donnerstag beim Sommerfest des Verbandes in Weinstadt. „Hohe Energiepreise, Fachkräftemangel – wir sprechen inzwischen von einem Arbeitskräftemangel –, lange Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine aufwendige Bürokratie bremsen uns aktuell aber mehr denn je aus”, beklagte er.

Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr: Konjunktureller Ausblick verdüstert sich zunehmend

WAIBLINGEN – Die stark exportorientierten Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region Rems-Murr sehen ihr Geschäft durch die sich abkühlende Weltkonjunktur signifikant beeinträchtigt. „Der deutliche Nachfragerückgang bei gleichzeitig beschleunigtem Abbau des Auftragsbestands lässt viele M+E-Firmen wieder pessimistischer auf die kommenden Monate blicken. Der konjunkturelle Ausblick für das zweite Halbjahr verdüstert sich bei vielen Unternehmen zunehmend”, warnte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Dr. Michael Prochaska, am Dienstag in Waiblingen. „Wir brauchen dringend einen Kurswechsel hin zu einer wachstumsfreundlichen Politik. Unser Standort verliert auf breiter Front an Wettbewerbsfähigkeit. Die M+E-Unternehmen kämpfen mit substanziellen Nachteilen im globalen Wettbewerb.”

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