Sie sind hier:

Bezirksgruppe Rems-Murr

Südwestmetall: Arbeitgeber und Arbeitnehmer dürfen bei Sozialabgaben nicht überfordert werden

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr warnen davor, die Unternehmen und Arbeitnehmer bei den Sozialabgaben zu überfordern. „Oberstes Ziel muss sein, dass die Sozialabgaben die Grenze von 40 Prozent des Bruttolohns nicht überschreiten. Sie markiert den äußersten Rand des Erträglichen, wenn das deutsche Sozialsystem stabil bleiben und seine gesellschaftliche Akzeptanz nicht aufs Spiel gesetzt werden soll”, erklärte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, am Dienstag in Waiblingen: „Die kürzlich vorgestellten Pläne der SPD und des von ihr geführten Bundesarbeitsministeriums für eine Grundrente und weitere umfassende Sozialstaatsreformen bedrohen dieses Ziel aber perspektivisch. Denn sie würden zu einer weiteren deutlichen Ausweitung der Sozialausgaben führen.”

Südwestmetall: Konjunktur trübt sich ein, Politik muss dringend auf wirtschaftsfreundlicheren Kurs einschwenken

WAIBLINGEN – Angesichts der sich eintrübenden Konjunktur muss die Bundesregierung dringend auf einen wirtschaftsfreundlicheren Kurs einschwenken, forderte der  Geschäftsführer in der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter.  „So muss die im Koalitionsvertrag vorgesehene steuerliche Forschungsförderung für unsere Unternehmen nun – wie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier jüngst versprochen – auch wirklich noch vor der Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden”, sagte Michael Kempter am 07.02.19 in Waiblingen: Es ist ein Unding, dass so eine Förderung bereits in fast allen Industriestaaten existiert, nur in einem Hochtechnologieland wie Deutschland nicht. Nur wenn unsere Unternehmen im internationalen Innovationswettbewerb mithalten können, werden wir den Wohlstand bei uns sichern können.”

Südwestmetall-Umfrage: M+E-Unternehmen im Rems-Murr-Kreis deutlich weniger zuversichtlich für das neue Jahr

WAIBLINGEN – Der Konjunkturhimmel beginnt sich einzutrüben: Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Rems-Murr-Kreis blicken deutlich weniger zuversichtlich in das neue Jahr. Einer neuen Umfrage der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall zufolge erwarten für 2019 nur noch 30,8 Prozent der M+E-Unternehmen eine ansteigende Geschäftsentwicklung. In der Vorjahres-Umfrage hatten dies noch 48,5 Prozent gesagt. Im Gegenzug stieg in der aktuellen Umfrage der Anteil der Unternehmen, die zurückgehende Geschäfte erwarten, auf 30,8 Prozent von 6,1 Prozent. 38,5 Prozent der Unternehmen gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus (Vorjahres-Umfrage: 45,5 Prozent).

Südwestmetall: Schule aus der Region Rems-Murr als "MINT-freundliche Schule" geehrt

WAIBLINGEN – Im Rahmen des von der Initiative „Südwestmetall macht Bildung” mitveranstalteten 4. Kongress „MINT Zukunft schaffen” ist am Freitag die Max-Eyth-Realschule als „MINT-freundliche Schule” in der Stadthalle Reutlingen ausgezeichnet worden. Sie wurde für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet.

Südwestmetall: Drohende Überregulierung des EU-weiten Mitarbeitereinsatzes wird nun noch mit Karlspreis für Frankreichs Präsidenten Macron geehrt

WAIBLINGEN – Der Geschäftsführer in der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, warnte anlässlich der Karlspreisverleihung an Macron  vor erheblichen Belastungen der heimischen Metall- und Elektroindustrie durch aktuell geplante EU-Regulierungen. „Insbesondere die vor dem Abschluss stehende Revision der europäischen Entsendebestimmungen wird zu einem massiven bürokratischen Mehraufwand für unsere Unternehmen führen”.  „Vor allem die Pflicht des Arbeitgebers, bei jeder noch so kurzen Dienstreise ins Ausland den betreffenden Mitarbeiter in einem komplizierten Verfahren in das Tarifsystem des Ziellandes eingruppieren zu müssen, entbehrt jeglicher Verhältnismäßigkeit. Mit derartiger Überregulierung werden im Grunde wieder Wirtschaftsgrenzen in der Europäischen Union eingeführt.”

Südwestmetall-Mitgliederversammlung: Wirtschaft ist wegen Risikos eines Handelskrieges besorgt

WAIBLINGEN – Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Dr. Michael Prochaska, hat vor gefährlichen Protektionismustendenzen in der Welt gewarnt. „Es droht eine Spirale von wechselseitigen Strafzöllen, die sich zu einem regelrechten Handelskrieg auswachsen und die Weltkonjunktur schwer in Mitleidenschaft ziehen könnte”, sagte Prochaska am Donnerstag bei der der Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe in Waiblingen: „Ein Handelskrieg zwischen den USA und China würde auch europäische, und insbesondere deutsche Hersteller in Mitleidenschaft ziehen. Die USA sind das wichtigste Exportland für deutsche Firmen und China ist der wichtigste Handelspartner. Auf beiden Märkten sind deutsche Unternehmen stark engagiert.”

Südwestmetall
Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.

Löffelstraße 22–24
70597 Stuttgart
Postfach 70 05 01
70574 Stuttgart
Tel. +49 (0)711 7682-0
Fax +49 (0)711 7651675
E-Mail: info(at)suedwestmetall.de

URL: http://rems-murr.suedwestmetall.de/SWM/web.nsf/id/pa_rm_startseite.html
Datum: 22.4.2019

VOILA_REP_ID=C1257761:004A5185