Bezirksgruppe Rems-Murr

Südwestmetall: Nächste Bundesregierung muss wieder Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts ins Zentrum der Politik rücken

WAIBLINGEN – Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl fordern die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr, in der nächsten Legislaturperiode wieder die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Wirtschaftsstandorts in den Mittelpunkt der Politik zu rücken. „Leider hat die Große Koalition eine wachstumsorientierte Agenda vermissen lassen. Die Schwerpunkte lagen – von den krisenbedingten Hilfsmaßnahmen abgesehen – in erster Linie auf sozialpolitischen Ausgabenprogrammen”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, am Dienstag in Waiblingen. „Damit unsere Wirtschaft wieder ins Laufen kommt, braucht sie die richtigen Rahmenbedingungen. Ganz zentral ist hier eine Reform der Sozialsysteme. Oberstes Ziel muss dabei sein, dass die Sozialabgaben die Grenze von 40 Prozent des Bruttolohns nicht überschreiten.”

Südwestmetall-Mitgliederversammlung: Industrie ist derzeit die Zugmaschine der wirtschaftlichen Erholung im Land

WAIBLINGEN – Die Industrie ist derzeit die Zugmaschine der wirtschaftlichen Erholung im Land, betonen die Metallarbeitgeber im Rems-Murr-Kreis. „Deshalb muss der industrielle Sektor mit seiner hohen Wertschöpfung auch weiterhin von Lockdown-Maßnahmen verschont bleiben”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Dr. Michael Prochaska, am Dienstag bei der Mitgliederversammlung des Verbands in Waiblingen.

Metallarbeitgeber in der Region zufrieden mit dem Tarifergebnis: "Weitsichtig und fair"

WAIBLINGEN – Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region Rems-Murr zeigen sich zufrieden mit dem Tarifergebnis, das in der vergangenen Woche für die Branche in Baden-Württemberg gefunden wurde. „Der Abschluss ist weitsichtig und fair für beide Seiten”, sagte Prochaska, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, am Dienstag in Waiblingen: „Die Laufzeit bis Herbst 2022 bietet den Unternehmen Planungssicherheit in einem weiterhin sehr schwierigen Umfeld.”

Südwestmetall zum ‚Equal Pay Day‘: Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern nicht Folge von Diskriminierung

WAIBLINGEN – Anlässlich des ‚Equal Pay Day‘ am heutigen Mittwoch stellte der Geschäftsführer, der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, klar: „Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern sind keine Folge von Diskriminierung durch die Unternehmen. Die wichtigsten Gründe für die Lohndifferenzen waren im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt wiederum Unterschiede in den Branchen und Berufen, in denen Frauen und Männer tätig sind.” So entschieden sich Frauen seltener für die traditionell besser bezahlten Berufe im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

Südwestmetall zu Warnstreiks: Arbeit niederzulegen, während andere nicht arbeiten dürfen, ist das falsche Signal

WAIBLINGEN – Keinerlei Verständnis für die von der IG Metall angezettelten Warnstreiks zeigen die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region Rems-Murr. „Unsere Industrie und unser Land befinden sich nach wie vor in der schwersten Wirtschaftskrise der Geschichte der Bundesrepublik”, sagte Prochaska, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, am Dienstag in Waiblingen: „Wer in dieser Situation für vier Prozent mehr Geld auf die Straße geht, streikt an der Realität völlig vorbei.”

Metallarbeitgeber lehnen Betriebsrätestärkungsgesetz als überflüssige Bürokratie ab

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr lehnen das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgelegte Betriebsrätestärkungsgesetz ab. „Unsere Unternehmen haben derzeit mit der Doppelbelastung aus Corona-Krise und grundlegendem Strukturwandel zu kämpfen. Und dem Bundesarbeitsminister fällt nichts Besseres ein, als die Betriebe mit weiterer überflüssiger Bürokratie zu belasten”, sagte der Geschäftsführer, der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, am Mittwoch in Waiblingen: „Dabei hat die Bundesregierung erst jüngst ein Belastungsmoratorium beschlossen. Das ist offenbar nicht mal das Papier wert, auf dem es steht.”

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