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Bezirksgruppe Rems-Murr

Kempter: „Unternehmen sollen künftig für jede noch so kurze Dienstreise extrem aufwendige Vorgaben erfüllen müssen – das ist kein freies Europa mehr!“

Südwestmetall: Drohende Überregulierung des EU-weiten Mitarbeitereinsatzes wird nun noch mit Karlspreis für Frankreichs Präsidenten Macron geehrt

WAIBLINGEN – Der Geschäftsführer in der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, warnte anlässlich der Karlspreisverleihung an Macron  vor erheblichen Belastungen der heimischen Metall- und Elektroindustrie durch aktuell geplante EU-Regulierungen. „Insbesondere die vor dem Abschluss stehende Revision der europäischen Entsendebestimmungen wird zu einem massiven bürokratischen Mehraufwand für unsere Unternehmen führen”.  „Vor allem die Pflicht des Arbeitgebers, bei jeder noch so kurzen Dienstreise ins Ausland den betreffenden Mitarbeiter in einem komplizierten Verfahren in das Tarifsystem des Ziellandes eingruppieren zu müssen, entbehrt jeglicher Verhältnismäßigkeit. Mit derartiger Überregulierung werden im Grunde wieder Wirtschaftsgrenzen in der Europäischen Union eingeführt.”

Prochaska: "Eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen USA und China würde deutsche Unternehmen hart treffen"

Südwestmetall-Mitgliederversammlung: Wirtschaft ist wegen Risikos eines Handelskrieges besorgt

WAIBLINGEN – Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Dr. Michael Prochaska, hat vor gefährlichen Protektionismustendenzen in der Welt gewarnt. „Es droht eine Spirale von wechselseitigen Strafzöllen, die sich zu einem regelrechten Handelskrieg auswachsen und die Weltkonjunktur schwer in Mitleidenschaft ziehen könnte”, sagte Prochaska am Donnerstag bei der der Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe in Waiblingen: „Ein Handelskrieg zwischen den USA und China würde auch europäische, und insbesondere deutsche Hersteller in Mitleidenschaft ziehen. Die USA sind das wichtigste Exportland für deutsche Firmen und China ist der wichtigste Handelspartner. Auf beiden Märkten sind deutsche Unternehmen stark engagiert.”

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „Im praktischen Regierungshandeln muss Groko verstärkt auch auf wachstumsfördernde Maßnahmen setzen“

Südwestmetall: Neue Regierung darf sich jetzt nicht darauf beschränken, den Koalitionsvertrag abzuarbeiten

WAIBLINGEN – Der Vorsitzende in der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Herr Dr. Michael Prochaska, hat die neue Bundesregierung aufgefordert, sich jetzt nicht damit zu begnügen, einfach nur den Koalitionsvertrag abzuarbeiten. „Der Vertrag hat leider eine eindeutige Schlagseite zu sozialpolitischer Umverteilung und Einschränkung betrieblicher Flexibilität”, sagte Prochaska am Montag in Waiblingen: „Wir erwarten aber, dass Kabinett und Abgeordnete im praktischen Regierungshandeln verstärkt auch auf wachstumsfördernde Maßnahmen und Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit setzen.”

Prochaska: „Von bisherigen Koalitionsplänen von Union und SPD drohen aber Belastungen für die heimische Wirtschaft“

Südwestmetall-Umfrage: Ausblick der M+E-Unternehmen für 2018 dank anziehender Exporten insgesamt positiv

WAIBLINGEN – Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Rems-Murr-Kreis blicken insgesamt optimistisch auf das neue Jahr. Einer aktuellen Umfrage der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall zufolge erwartet knapp die Hälfte der M+E-Unternehmen (48,5 Prozent) für 2018 eine ansteigende Geschäftsentwicklung. Etwas weniger (45,5 Prozent) rechnen mit einer gleichbleibenden Entwicklung. Nur 6,1 Prozent gehen von rückläufigen Geschäften aus.

Der Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Rems-Murr, Michael Kempter, hat den Aufruf der IG Metall zu einem ganztägigen Warnstreik an Firmenstandorten im Rems-Murr-Kreis als „unverantwortlich und völlig unangemessen“ kritisiert.

Kempter: Keinerlei Verständnis für Eskalation

WAIBLINGEN – Der Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Rems-Murr, Michael Kempter, hat den Aufruf der IG Metall zu einem ganztägigen Warnstreik an Firmenstandorten im Rems-Murr-Kreis als „unverantwortlich und völlig unangemessen” kritisiert. „Wir haben keinerlei Verständnis für diese Eskalation – vor allem angesichts des Angebots, das die Arbeitgeberseite in der letzten Verhandlungsrunde der Tarifgespräche auf den Tisch gelegt hat”, sagte Kempter.

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „Gewerkschaft muss für zukunftsfähige Lösung auch bei Entgelt und finanzieller Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen“

Südwestmetall: IG Metall darf sich der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht verweigern

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben die IG Metall dazu aufgefordert, sich in den laufenden Tarifverhandlungen der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht zu verweigern. „Ihr Forderungspaket ist nach wie vor insgesamt zu teuer, in Teilen ungerecht und passt nicht zu den enormen Herausforderungen, vor denen unsere Industrie steht“, kritisierte Prochaska, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und Personalvorstand bei STIHL, am Mittwoch in Waiblingen: „Bisher hat sich die Gewerkschaft aber leider nur beim Thema Arbeitszeit ein paar Millimeter bewegt. Für eine zukunftsfähige Lösung, die die Breite unserer Betriebe nicht überfordert, muss sie auch beim Entgelt und bei einer finanziellen Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen.“

Südwestmetall
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Datum: 17.8.2018

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