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Bezirksgruppe Rems-Murr

Prochaska: „Von bisherigen Koalitionsplänen von Union und SPD drohen aber Belastungen für die heimische Wirtschaft“

Südwestmetall-Umfrage: Ausblick der M+E-Unternehmen für 2018 dank anziehender Exporten insgesamt positiv

WAIBLINGEN – Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Rems-Murr-Kreis blicken insgesamt optimistisch auf das neue Jahr. Einer aktuellen Umfrage der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall zufolge erwartet knapp die Hälfte der M+E-Unternehmen (48,5 Prozent) für 2018 eine ansteigende Geschäftsentwicklung. Etwas weniger (45,5 Prozent) rechnen mit einer gleichbleibenden Entwicklung. Nur 6,1 Prozent gehen von rückläufigen Geschäften aus.

Der Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Rems-Murr, Michael Kempter, hat den Aufruf der IG Metall zu einem ganztägigen Warnstreik an Firmenstandorten im Rems-Murr-Kreis als „unverantwortlich und völlig unangemessen“ kritisiert.

Kempter: Keinerlei Verständnis für Eskalation

WAIBLINGEN – Der Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Rems-Murr, Michael Kempter, hat den Aufruf der IG Metall zu einem ganztägigen Warnstreik an Firmenstandorten im Rems-Murr-Kreis als „unverantwortlich und völlig unangemessen” kritisiert. „Wir haben keinerlei Verständnis für diese Eskalation – vor allem angesichts des Angebots, das die Arbeitgeberseite in der letzten Verhandlungsrunde der Tarifgespräche auf den Tisch gelegt hat”, sagte Kempter.

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „Gewerkschaft muss für zukunftsfähige Lösung auch bei Entgelt und finanzieller Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen“

Südwestmetall: IG Metall darf sich der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht verweigern

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben die IG Metall dazu aufgefordert, sich in den laufenden Tarifverhandlungen der gemeinsamen Verantwortung der Sozialpartner nicht zu verweigern. „Ihr Forderungspaket ist nach wie vor insgesamt zu teuer, in Teilen ungerecht und passt nicht zu den enormen Herausforderungen, vor denen unsere Industrie steht“, kritisierte Prochaska, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und Personalvorstand bei STIHL, am Mittwoch in Waiblingen: „Bisher hat sich die Gewerkschaft aber leider nur beim Thema Arbeitszeit ein paar Millimeter bewegt. Für eine zukunftsfähige Lösung, die die Breite unserer Betriebe nicht überfordert, muss sie auch beim Entgelt und bei einer finanziellen Erleichterung für Teilzeitkräfte mehr Kompromissbereitschaft zeigen.“

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „ Es gilt, jetzt eine zukunftsfähige Lösung zu finden“

Südwestmetall kritisiert angelaufene Warnstreiks als Eskalation zur Unzeit

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben den Beginn der Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie (M+E) als „Eskalation zur Unzeit“ scharf kritisiert. „In Tarifkonflikten gilt für Streiks und auch für Warnstreiks das Ultima-Ratio-Prinzip: Sie dürfen nur zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Verständigungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind“, sagte Prochaska, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall am Montag in Waiblingen: „Davon sind wir aber noch meilenweit entfernt.“

Bezirksgruppenvorsitzender Dr. Michael Prochaska: „Weniger Arbeiten und mehr verdienen – das kann nicht gut gehen“

Südwestmetall: IG Metall Forderung führt zu innerbetrieblichen Ungerechtigkeit

WAIBLINGEN – Geschäftsführer aus Mitgliedsbetrieben der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall sehen die Lohnzuschlagsforderung der IG Metall bei gleichzeitiger Arbeitsreduzierung höchst kritisch. Die Gewerkschaft fordert einen Teilentgeltausgleich auch für Beschäftigte mit Kindern unter 14 Jahren oder mit pflegebedürftigen Angehörigen. Hier sollen die Beschäftigten einen Entgeltausgleich von rund 200 Euro im Monat erhalten, wenn sie ihre Arbeitszeit um mindestens 10 Prozent auf bis zu 28 Stunden reduzieren.  „Das bedeutet“, so Dr. Michael Prochaska, Bezirksgruppenvorsitzender, „dass nur diejenigen Beschäftigten in den Genuss des Zuschusses kommen können, die heute mehr als rund 31 Stunden arbeiten“. Das aber, so der Bezirksgruppenvorsitzende, sei ungerecht gegenüber all denjenigen Beschäftigten, die heute schon 31 Stunden oder weniger arbeiten. „Es kann nicht sein, dass Beschäftigte, die heute bereits wegen der Kinder oder Pflegefällen nur in Teilzeit arbeiten, schlechter gestellt werden als diejenigen, die die IG Metall nunmehr im Fokus hat“. Im Extremfall, so Prochaska weiter, würden zwei Beschäftigte mit exakt derselben Arbeitszeit von 28 Stunden, und denselben Voraussetzungen, das heißt Betreuung von Kindern oder Pflegeaufwand, unterschiedlich entlohnt: „Das ist eine Benachteiligung unserer jetzigen Teilzeitkräfte und wird innerhalb der Belegschaft zu einer erheblichen Unruhe führen“.

Bezirksgruppen-Vorsitzender Dr. Prochaska: „Forderungspaket kostet eine Menge Geld, das für Zukunftsinvestitionen nicht mehr zur Verfügung stünde“

Südwestmetall: IG Metall muss in den beginnenden Tarifverhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick nehmen

WAIBLINGEN – Der Vorsitzende in der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall hat die IG Metall aufgefordert, bei den am Mittwoch dieser Woche beginnenden Tarifverhandlungen in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) der gemeinsamen Verantwortung der Tarifpartner für gute und sichere Arbeitsplätze im Land gerecht zu werden. „Die Gewerkschaftsforderung nach sechs Prozent Lohnsteigerung sowie einem Recht auf Arbeitszeitverkürzung mit teilweisem Lohnausgleich passt dazu überhaupt nicht, sie ist auch schlicht zu teuer“, sagte Prochaska am Montag in Waiblingen: „Wir appellieren an die IG Metall, in den Verhandlungen die Zukunft der Jobs in den Blick zu nehmen.“

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Datum: 24.2.2018

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